St. Martin (Stadtteil Geismar)
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Mitteldorfstraße, 37083 Göttingen

Erbaut in den Jahren 1737-1743 von den Bauherren Grafen von Hardenberg, die bis 1801 Patronatsherren von Geismar waren. Entworfen vom königlichen Baumeister Heumann. Ausführung der Arbeiten durch Maurermeister Franckenberg. Der Grundriss ist ein gleichschenkliches Kreuz.

Der Barockaltar mit integrierter Kanzel, stammt vom Bildhauer Hartig 1743, unter Einbeziehung des alten Sandsteinsockels aus vorreformatorischer Zeit. Der Marienaltar erbaute Barthold Castrop aus Nörten, 1499. Das Original ist im Göttinger Museum aufgestellt und dort zu besichtigen. Der Taufstein stammt von Bildhauer Siegfried Zimmermann, 1968. Der alte Taufstein von 1881 steht im Museum am Thie. Die Orgel von Furtwängler, aus dem Jahr 1861 steht unter Denkmalschutz.

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Thieplatz
 
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St. Petri (Stadtteil Grone)
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Kirchstraße, 37081 Göttingen

Die Groner Kirche wird als eines der schönsten Gotteshäuser des 18. Jahrhunderts in Südniedersachsen bezeichnet. Sie steht seit langem unter Denkmalschutz.

Die erste Groner Kirche entstand vor mehr als tausend Jahren. 1969 legten Grabungen die Reste von insgesamt fünf Vorgängerkirchen frei.

Die heutige Kirche wurde erbaut in den Jahren 1750-1754. Der Groner Pastor Johann Christian Reinhold (1730-1762) wurde zum Bauführer bestimmt. Der barocke Kanzelaltar wurde 1753 vom königlichen Hofbildhauer Johann Friedrich Ziesenis nach französischem Muster geschaffen. Der links vom Altar stehende Taufstein stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Orgel ist eine Ott-Orgel, welche im Jahr 1970 eingeweiht wurde.

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Der Uhrenraum


St. Petri (Stadtteil Weende)
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Petrikirchstraße 17, 37077 Göttingen

Die Petrikirche entstand im 9. oder 10. Jahrhundert als "Eigenkirche eines unbekannten Herrenhofes". Sie stand ursprünglich am Dorfrand. Der Turm ist romanisch und wurde wahrscheinlich um 1180 erbaut. Er ist das älteste erhaltene Bauwerk in der Umgebung.

Das heutige Kirchenschiff stammt aus den Jahren 1758-1760. Die mittelalterliche Kirche war kleiner und wurde 1521 umgebaut (1566 mit neuem Chor; sie entsprach in ihren Umrissen der heutigen Kirche). Mit der Zeit verfiel jedoch der Kirchbau. Deshalb wurde 1758-1760 das Kirchenschiff mit finanzieller Hilfe des Amtmannes von Schlemm in seiner jetzigen Gestalt aufgebaut. Die Familie von Schlemm besitzt bis heute das Recht, den Turm als Gruft zu nutzen.

Die Hallenkirche ist der Zeit des Klassizismus bzw. der Aufklärung zuzurechnen. Der Kanzelaltar spiegelt das Selbstverständnis dieser wieder: Die Kanzel über dem Altar drückt die Überlegenheit der Vernunft über den Kult aus. Die Platzierung des Altars nach Westen ist in Göttingen einmalig.

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